Amnesty International VR China Koordinationsgruppe

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VR China Koordinationsgruppe


22.11.2017

Verfolgte Anwälte

In jüngster Zeit bieten gleich zwei Fälle Anlass zur weiteren Sorge wegen der Verfolgung von Anwälten in China.

Gegen die 60-jährige Menschenrechtsanwältin Li Yuhan ist offiziell Haftbefehl erlassen worden. Ihr wird zur Last gelegt, Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben. Sie ist in der Haft misshandelt worden und Amnesty International (AI) befürchtet, dass sie erneut gefoltert oder anderweitig misshandelt werden könnte.

Der Menschenrechtsanwalt Jiang Tianyong wurde am 21.11.2017 wegen "Aufwiegelung zur Subversion" zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt. Jiang Tianyong wurde über ein Jahr lang ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten und weder seine Familie noch die von ihr engagierten Anwälte wurden über den Beginn des Prozesses im August informiert.

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15.11.2017

Chinesische Firmen mit Verantwortlich für Kinderarbeit

Weiterhin verwenden insbesondere auch chinesische Firmen Kobalt, das unter Ausnutzung von Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo gefördert wurde.

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17.08.2017

Junge Aktivisten in Hongkong zu Haftstrafen verurteilt

Ein Gericht in Hongkong hat drei leitende Personen der Demokratiebewegung in Hongkong zu Haftstrafen zwischen 6 und 8 Monaten verurteilt. Joshua Wong, Alex Chow und Nathan Law waren für schuldig befunden wurden, an einer ungesetzlichen Versammlung teilgenommen bzw. zur Teilnahme aufgerufen zu haben.

Amnesty International befürchtet, dass die Verwendung vager gesetzlicher Bestimmungen hier dafür genutzt wird, um politisch abzuschrecken.

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11.08.2017

Zehntausende Unterschriften für die Freilassung von Liu Xia

Fast 70.000 Menschen haben eine von Amnesty International initiierte Petition unterschrieben, in der die Aufhebung aller Einschränkungen der Freiheit von Liu Xia gefordert wurde. Liu Xia ist die Witwe des im Juli 2017 an Krebs verstorbenen Liu Xiaobo.

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21.07.2017

Lasst die Witwe Liu Xia frei!

Berichten zufolge hält sich die Witwe des verstorbenen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo in der Provinz Yunnan auf. Liu Xia soll dort weiterhin von den Sicherheitsbehörden streng überwacht werden, so dass es Freunden nicht möglich ist, sie zu erreichen.

Frau Liu wurde seit 2010 überwiegend unter Hausarrest willkürlich in ihrer Wohnung in Peking festgehalten. Ihr Mann Liu Xiaobo war 2009 aus politischen Gründen zu einer 11-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er wurde Ende Juni 2016 aufgrund einer Erkrankung an Leberkrebs aus der Haft entlassen. Nur kurze Zeit später verstarb er, ohne in Freiheit entlassen worden zu sein.

AI sammelt Unterschriften für die Freilassung von Frau Liu: https://www.amnesty.org/en/get-involved/take-action/china-free-liu-xia/

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05.07.2017

Todkranker Friedensnobelpreisträger muss freigelassen werden

Die chinesischen Behörden haben zugestimmt, dass Ärzte aus Deutschland und den USA den Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo untersuchen. Damit soll offensichtlich im Vorfeld des Besuchs von Staatspräsident Xi Jinping in Deutschland dem internationalen Druck der Wind aus die Segeln genommen werden. Angesichts der extrem besorgniserregenden Gesundheitssituation von Liu Xiaobo sollte er umgehend und bedingungslos freigelassen werden und auch sein Wunsch nach medizinischer Behandlung im Ausland entsprochen werden.

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