Amnesty International VR China Koordinationsgruppe

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VR China Koordinationsgruppe


30.01.2018

Anhaltende Repressionen gegen Rechtsanwälte

Der Menschenrechtsanwalt Yu Wensheng wurde vor knapp zwei Wochen festgenommen, als er seinen Sohn in die Schule brachte. Er wird mittlerweile unter dem Vorwurf der "Aufwiegelung zur Subversion" an einem unbekannten Ort unter Hausarrest festgehalten. Da er ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten wird, ist zu befürchten, dass er gefoltert oder misshandelt werden könnte. Sein Fall ist ein weiteres Beispiel für das im Juli 2015 begonnene harte Vorgehen der chinesischen Behörden gegen Anwälte.

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01.02.2018

Sorge um Buchhändler aus Hongkong

Am 20.1.2018 wurde der Buchhändler Gui Minhai aus Hongkong in einem Zug nach Beijing festgenommen. Gui Minhai besitzt die schwedische Staatsbürgerschaft und befand sich in Begleitung von zwei schwedischen Diplomaten. Er war früher auch als Verleger in einem chinesisch-sprachigen Verlag tätig, der sich mit Büchern hervorgetan hat, in den über Skandale chinesischer Politiker berichtet wurde. Herr Gui wollte nach Beijing reisen, um sich dort medizinisch behandeln zu lassen, weil er an einer Nervenkrankheit leidet, die Lou-Gehrig-Syndrom genannt wird. Er benötigt dringend medizinische Behandlung. Da er ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten wird, ist sein Zustand unklar. Damit besteht auch ein hohes Risiko, dass er Opfer von Folter und Misshandlung werden könnte.

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22.11.2017

Verfolgte Anwälte

In jüngster Zeit bieten gleich zwei Fälle Anlass zur weiteren Sorge wegen der Verfolgung von Anwälten in China.

Gegen die 60-jährige Menschenrechtsanwältin Li Yuhan ist offiziell Haftbefehl erlassen worden. Ihr wird zur Last gelegt, Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben. Sie ist in der Haft misshandelt worden und Amnesty International (AI) befürchtet, dass sie erneut gefoltert oder anderweitig misshandelt werden könnte.

Der Menschenrechtsanwalt Jiang Tianyong wurde am 21.11.2017 wegen "Aufwiegelung zur Subversion" zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt. Jiang Tianyong wurde über ein Jahr lang ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten und weder seine Familie noch die von ihr engagierten Anwälte wurden über den Beginn des Prozesses im August informiert.

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15.11.2017

Chinesische Firmen mit Verantwortlich für Kinderarbeit

Weiterhin verwenden insbesondere auch chinesische Firmen Kobalt, das unter Ausnutzung von Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo gefördert wurde.

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17.08.2017

Junge Aktivisten in Hongkong zu Haftstrafen verurteilt

Ein Gericht in Hongkong hat drei leitende Personen der Demokratiebewegung in Hongkong zu Haftstrafen zwischen 6 und 8 Monaten verurteilt. Joshua Wong, Alex Chow und Nathan Law waren für schuldig befunden wurden, an einer ungesetzlichen Versammlung teilgenommen bzw. zur Teilnahme aufgerufen zu haben.

Amnesty International befürchtet, dass die Verwendung vager gesetzlicher Bestimmungen hier dafür genutzt wird, um politisch abzuschrecken.

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11.08.2017

Zehntausende Unterschriften für die Freilassung von Liu Xia

Fast 70.000 Menschen haben eine von Amnesty International initiierte Petition unterschrieben, in der die Aufhebung aller Einschränkungen der Freiheit von Liu Xia gefordert wurde. Liu Xia ist die Witwe des im Juli 2017 an Krebs verstorbenen Liu Xiaobo.

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