Uigurin erneut ohne Kontakt zur Außenwelt inhaftiert

Mahira Yakub wurde Ende November 2020 erneut in das Haftzentrum Yining in Xinjiang im Nordwesten Chinas gebracht. Sie hat noch immer keinen Zugang zu ihrer Familie und einem Anwalt ihrer Wahl. Die Uigurin, die in einer Versicherungsgesellschaft arbeitete, verschwand erstmals im April 2019 und wurde im Januar 2020 wegen „materieller Unterstützung terroristischer Aktivitäten“ angeklagt, nachdem sie Geld an ihre Eltern in Australien überwiesen hatte. Sie wurde am 04.09.2020 vorübergehend aus der Haft entlassen und anschließend aus unbekannten Gründen ins Krankenhaus eingeliefert. Es besteht Anlass zur großen Sorge um Mahira Yakubs Zustand und Wohlbefinden, zumal sie während einer früheren Inhaftierung einen Leberschaden erlitt.

Bitte beteiligen Sie sich an der deutsch-sprachigen Eilaktion oder an der englisch-sprachigen Eilaktion zugunsten von Mahira Yakub!