Kategorie: Nachrichten (öffentlich)

Regierung muss die Freilassungen in Xinjiang beweisen

Die chinesische Regierung behauptet, dass alle Personen, die in Umerziehungseinrichtungen in Xinjiang festgehalten wurden, nun die Weiterbildung abgeschlossen, eine langfristige Anstellung gefunden hätten und ein „glückliches Leben“ führen würden. Dazu erklärte der Direktor des Büros von Amnesty International in Hongkong, Nicholas Bequelin, folgendes: „Auch wenn dies den Eindruck von Fortschritt erwecken könnte, so ist es Weiterlesen

Hongkong: Übergriffe und Festnahmen erschweren die Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen

Amnesty international (AI) ist besorgt darüber, dass die Menschenrechtsbeobachter Robert Godden und Jennifer Wang am Morgen des 18. November festgenommen wurden, als sie versuchten, eine Polizeisperre zu verlassen, die wegen Protesten an der Polytechnischen Universität Hongkong und wegen möglicher Erkrankungen errichtet worden war -Behandlung eines anderen Häftlings durch die Polizei, den die beiden Zeugen waren. Weiterlesen

Schluss mit dem Leugnen der schrecklichen Zustände in Xinjiang

Die durchgesickerten offiziellen chinesischen Regierungsdokumente bezüglich ihres Vorgehen in der Autonomen Region Xinjiang, die unter dem Namen „The China Cables“ im Ausland veröffentlicht wurden, bestätigen die bisherige Kenntnisse über die schrecklichen Zustände in dieser Region. Hunderttausende Angehörige von überwiegend muslimisch-gläubigen ethnischen Minderheiten sind von den Menschenrechtsverletzungen betroffen. Anlässlich der Veröffentlichung der Dokumente erklärt die Kampagnenleiterin Weiterlesen

Sacharow-Preis für Ilham Tohti

Amnesty International (AI) begrüßt die Entscheidung des Europäischen Parlaments, den gewaltlosen politischen Gefangenen Ilham Tohti mit dem Sacharow-Preis auszuzeichnen. Der Uighure  war sehr darum bemüht, den Konflikt in der chinesischen Provinz Xinjiang friedlich zu lösen. AI fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung. Mit der Auszeichnung von Ilham Tohti lenkt das Parlament auch die Aufmerksamkeit auf Weiterlesen

Hongkong: Zweifelhafte Anwendung einer Notstandsverordnung

Jan Wetzel, Rechtsberater Internationalen Büros von Amnesty International (AI) in Hongkong, hat das vor Kurzem von der dortigen Regierung erlassene Vermummungsverbot in einem Beitrag für die Time analysiert. Die Regierung hat sich dabei auf eine Notstandsverordnung (Emergency Regulations Ordinance) berufen, die ihr im Fall einer akuten Bedrohung der staatlichen Ordnung weitgehende Rechte einräumt. Die Anwendung Weiterlesen

Hongkong: Brutaler Angriff auf Jimmy Sham muss aufgeklärt werden

Amnesty International (AI) fordert die Behörden von Hongkong auf, unverzüglich eine gründliche Untersuchung eines brutalen Angriffs auf den Menschenrechtsverteidiger Jimmy Sham einzuleiten. Jimmy Sham ist einer der bekanntesten Aktivisten in Hongkong und führendes Mitglied der Organisation Civil Human Rights Front (CHRF). Jimmy Sham wurde nun in Hongkong von einer Gruppe von Männern verprügelt, die mit Weiterlesen

Hongkong: Schusswaffeneinsatz muss untersucht werden

Am 1.10.2019 hat die Polizei bei einer Demonstration zum chinesischen Nationalfeiertag in Hongkong Schusswaffen eingesetzt und dabei einen jungen Demonstranten schwer verletzt. Er wurde in einem kritischen Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Direktor von Amnesty International (AI) Hongkong, Man-Kei Tam, sagte dazu folgendes: „Die Erschießung eines Demonstranten markiert eine alarmierende Entwicklung in der Art Weiterlesen

Hongkong: Willkürliche Verhaftungen, Misshandlungen und Folter in Polizeigewahrsam

Neue Amnesty-Recherchen belegen, wie die Hongkonger Polizei auch während der Verhaftung von Protestierenden und in Gewahrsam exzessive Gewalt anwendet. Amnesty bekräftigt die Forderung nach einer sofortigen unabhängigen Untersuchung. Die Hongkonger Polizei geht während der aktuellen Demonstrationen mit unverhältnismäßiger Gewalt vor. Mehr als 1.300 Menschen wurden bereits im Kontext der Proteste verhaftet. Bei den Verhaftungen und Weiterlesen

Uighurischer Akademiker droht hingerichtet zu werden

Es besteht die Befürchtung, dass die chinesischen Behörden Tashpolat Tiyip jederzeit hinrichten könnten. Tiyip is ein prominenter uighurischer Akademiker, der in einem geheimen und grob unfairen Verfahren wegen „Separatismus“ zum Tode verurteilt wurde. Er war 2017 verschwunden und seitdem willkürlich inhaftiert. Es gibt weder offiziellen Informationen über die Anklage gegen ihn noch über das Verfahren. Weiterlesen

Auslieferungsgesetz in Hong Kong zurückgenommen: Ermittlungen zu der Polizeibrutalität müssen folgen

In Reaktion auf die Ankündigung von Carrie Lam, Regierungschefin (Chief Executive) von Hongkong, einer offiziellen Rücknahme des Entwurfs zur Änderung des Auslieferungsgesetzes sagte Man-Kei Tam, Direktor von Amnesty International Hongkong: „Die förmliche Rücknahme dieser gefährlichen Gesetzesvorlage ist zwar zu begrüßen, aber diese Ankündigung kann nichts daran ändern, dass die Behörden von Hongkong entschieden haben, Proteste Weiterlesen