COVID-19-Journalistin wegen Veröffentlichung von Tatsachen gefoltert

Die Journalistin Zhang Zhan war am 15.5.2020 verschwunden, nachdem sie im Februar 2020 nach Wuhan gereist war, um über COVID-19 zu berichten. Sie wurde der „Provokation von Streit und Sabotage der gesellschaftlichen Ordnung“ beschuldigt. Wie sich später herausstellte, wurde sie von der Polizei im mehr als 640 km entfernten Shanghai festgenommen. Im Haftzentrum des Bezirks Pudong in Shanghai wurde Zhang Berichten zufolge zwangsernährt, nachdem sie einen Hungerstreik begonnen hatte. Außerdem ist sie gefesselt und ihre Hände sind seit mehr als drei Monaten 24 Stunden am Tag gefesselt. Es besteht daher Anlass zur großen Sorge um ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen. Es besteht das Risiko, dass sie weiterhin gefoltert und misshandelt wird.

Bitte beteiligen Sie sich an der deutsch-sprachigen Eilaktion oder an der englisch-sprachigen Eilaktion zugunsten von Zhang Zhan!