Xinjiang: Neun Jahre Haft nach geheimen Gerichtsverfahren

Der Uigure Maiwulani Nuermaimaiti wurde im August 2017 wegen „separatistischer Aktivitäten“ zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Er war bereits im Januar 2017 inhaftiert worden. Seine Familie erfuhr aber erst im Dezember 2019, dass der Techniker für optische Netzwerke zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Weder wurden Details bekannt, was ihm konkret zur Last gelegt wurde, noch wurden sonstige Informationen über das Gerichtsverfahren bekannt gegeben. Die Familie von Maiwulani Nuermaimaiti glaubt, dass er lediglich deswegen inhaftiert wurde, weil er von 2012 bis 2014 in der Türkei war, um Türkisch zu lernen. Es gibt starken Anlass für Sorgen hinsichtlich des Wohlbefindens von Maiwulani Nuermaimaiti.

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